Gegen das Vergessen

Wie in den Jahren zuvor haben Bürgerinnen und Bürger auf Initiative von Mitgliedern des Samtgemeinderates an die Übergriffe auf jüdische Mitbürger in der Pogromnacht am 9. November 1938 erinnert. Auch in Emlichheim lebten jüdische Familien, die Opfer der Nazi-Übergriffe wurden. Gegen das Vergessen hat der Künstler Gunter Demnig vor ihren damaligen Häusern in der Ringer Straße und am Bremarkt Stolpersteine in den Gehsteig eingelassen.

Henry Hurink, Vorsitzender des Ortsvereins der SPD Emlichheim, erinnerte in Anwesenheit des Samtgemeindebürgermeisters Ansgar Duling und weiteren Bürger:innen der Samtgemeinde Emlichheim an die Reichspogromnacht.

In Gedenkminuten und mit Blumen und Kerzen wurde der Opfer des Nationalsozialismus an den Gedenksteinen am Bremarkt (Familie ten Brink) und in der Ringer Straße (Familie Weinberg)  gedacht und die Hoffnung ausgedrückt, dass sich solche Ereignisse in unserem Land – aber auch anderswo – nicht wiederholen.

Während des Rundganges wurden Erinnerungen aus Erzählungen der Eltern-Generation der Teilnehmer ausgetauscht.

 

 

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